Ansprechpartner
Gerda-Marie Möller
(Vorsitzende)
Buchenstr. 19
Tel.: 02864-2246
48734 Reken
g-m.moeller(at)t-online(dot)de
Gertrud Hölker
(Stellvertr. Vorsitzende)
02864-5971
Dr.-Wessels-Str. 22
48734 Reken
gertrud.h(at)planungsbuero-hoelker(dot)de
Felicitas Trouw
(Schriftführerin)
Matthiesstegge 2
Tel.:02864-2988
48734 Reken
E-Mail Adresse des Vereins
leben-im-alter@reken.de
Tipps und Tricks für das Gedächtnis - Ergotherapeut Johannes Späker referierte vor Rekener SeniorInnen
Am vergangenen Dienstag sind rund 30 Interessierte der Einladung des Vereins „Leben im Alter in Reken e.V.“ gefolgt, um sich vom Ergotherapeuten Johannes Späker über die Möglichkeiten des Gedächtnistrainings zu informieren. Die 1. Vorsitzende des Vereins, Gerda-Marie Möller, begrüßte dazu alle Anwesenden. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person beleuchtete Späker wichtige Faktoren, die das Gedächtnis beeinflussen. Er erläuterte wie sich Emotionen, Stress (gutartiger wie schädlicher), Krankheiten, Medikamente, Nahrungs- und Flüssigkeitsbedarf sowie Bewegung auf die Hirnleistung auswirken. Besonders betonte er aber die Faktoren „Aufgaben“ und „Ziele“, die jeder Mensch im Rahmen seines Lebens insbesondere im Ruhestand für sich anders definiert. Denn wichtig ist der eigene Antrieb, sowie das Gefühl „gebraucht zu werden“. Auch der Austausch mit anderen Menschen ist wichtig.
Immer wieder konnte Späker mittels anonymer Beispiele aus seiner Berufspraxis anführen, welche Dinge im Rahmen der ergotherapeutischen Arbeit bei älteren Menschen möglich sind. So gehört auch das Wiedererlernen von Bewegungsabläufen wie am Beispiel „Dreirad-Fahren“ einer älteren Dame erklärt, dazu. Dabei geht es nicht darum, einen Menschen umzukrempeln, sondern verlorene Lebensqualität wieder zu erlangen, betonte Späker.
Ein täglicher Spaziergang zum Beispiel kann die Sauerstoffaufnahme im Gehirn deutlich erhöhen. Ebenso erläuterte Späker die positiven Auswirkungen einer ausgewogenen Säure-Basen Ernährung. Dass Flüssigkeit ein besonders wichtiger Faktor für die „grauen Zellen“ sei, war natürlich allen Anwesenden bekannt. Deutlich wurde aber auch, dass nur wenige die tägliche Trinkmenge erreichen.
Sofern man bei der Einnahme von Medikamenten - wohlmöglich von verschiedenen Ärzten verschrieben – merkt, „etwas stimmt nicht mit mir“, sollten Betroffene mit allen Medikamenten im Gepäck einen Arzt konsultieren. Dieser kann dann überprüfen, ob möglicherweise die eingenommenen Mittel sich in ihrer Wirkungsweise gegenseitig negativ beeinflussen.
Abschließend stellte Späker eine Bandbreite von Möglichkeiten vor, wie das Gehirn trainiert werden kann und verteilte „kleine Hausaufgaben“. Nur „Mensch-ärgere-dich-nicht-spielen“ halte den Geist auf Dauer nicht fit. Abwechslung sei wichtig. Von Zahlenreihen über Sudoku, Kreuzworträsel, Memory oder verschiedene Aufgaben in Übungsbüchern, die alleine oder in der Gruppe erarbeitet werden können; es gibt viele Möglichkeiten. Wer die Stichworte „Gehirnjogging“ oder „Gedächtnistraining“ bei google.de eingibt, findet eine Vielzahl von verschiedensten Übungsmöglichkeiten. Da ist mit Sicherheit etwas für jeden dabei.
Für seinen gelungenen Vortrag wurde
Johannes Späker wurde von Antje Jacobs ein kleines Dankeschön im Namen des Vereins überreicht.
Beispielhafte Links zum Thema:
http://www.senioren-ratgeber.de/Gehirnjogging
http://www.zeitblueten.com/50-gehirnjogging-uebungen/
Eine Auswahl der empfohlenen Spiele:
Reversi von Ravensburger
Potzblitz von Haba
Super3 von MB
Buchempfehlungen:
Gedächtnis spielend trainieren. 33 Spielearten mit 333 Spielen von Franzsika Stengel
Progressives Gedächtnis- und Konzentrationstraining von Erich Kasten
Kreatives Denktraining von Petra Rigling
„Wer muss auch im Ruhestand Steuern zahlen?“

„Wer muss auch im Ruhestand Steuern zahlen?“ darüber informierte die Diplom-Betriebswirtin Sabrina Röttgers vom Steuerbüro Röttgers in Reken die ca. 60 interessierten Rekener Bürgerinnen und Bürger, die der Einladung des Vereins „Leben im Alter in Reken e.V.“ in RekenForum gefolgt waren.
In ihrem Einführungsreferat benannte Frau Röttgers einige grundsätzliche Dinge zum Thema dar: Zu den Renteneinkünften müssen evtl. sonstige Einkünfte hinzugerechnet werden, so ergibt sich die Summe der Einkünfte, von denen die Versorgungsaufwendungen bis zu einem bestimmten Satz abgezogen werden, was das zu versteuernde Einkommen ergibt.
Rentenerhöhungen in den Folgejahren sind zu 100% steuerpflichtig Alle geleisteten Vorsorgeaufwendungen werden zusammen betrachtet. Dabei gibt es keine Unterscheidung zwischen Altersvorsorge und sonstigen Vorsorgeaufwendungen (z. Bsp. Kranken- oder Haftpflichtversicherung). Aber die Abzugsfähigkeit ist beschränkt. Der maximale Versorgungsfreibetrag beträgt in 2005 nur noch 3.000,- € Er verringert sich von 2006 bis 2020 um jährlich 1,6% und von 2021 bis 2040 um jährlich 0,8%.
Nach Abzug der Vorsorgeaufwendungen ergibt sich das zu versteuernde Einkommen.
Beträgt das zu versteuernde Einkommen bei Alleinstehenden mehr als 8.004,- € und bei Ehepaaren mehr als 16.008,- €, muss Einkommensteuer gezahlt werden!
Zu dem o. g. Versorgungsfreibetrag gibt es aber einen zusätzlich abziehbaren Zuschlag. Im Jahr 2005 betrug er 900,- €. Dieser vermindert er sich jedoch jährlich (Tabelle im Einkommensteuergesetz).
Leistungen aus der Basisversorgung unterlagen 2005 zu 50% der Besteuerung. Für jeden neu hinzukommenden Rentenjahrgang ab 2006 erhöht sich der Versteuerungsanteil bis zum Jahr 2020 um jährlich 2%, anschließend von 2021 bis zur vollständigen Versteuerung (100%) in 2040 um jährlich 1%.
Der steuerfreie Teil der Rente wird in dem Jahr für die ganze Ruhephase berechnet, in dem erstmalig die volle Rente gezahlt wird.
Erfolgreiche Veranstaltung zur Palliativen Versorgung
Zahlreiche Interessierte lockte das Thema der Palliativmedizin am vergangenen Dienstagnachmittag ins RekenForum. Auf Einladung des Vereins „Leben im Alter in Reken e.V.“ brachte die langjährige Hausärztin Dr. Mariele Averkamp den Anwesenden die Grundsätze und Möglichkeiten der Palliativmedizin näher. Averkamp ist seit vielen Jahren in der Hospizarbeit tätig und hat vor 3 Jahren die ärztliche Zusatzqualifikation „Palliativmedizin“ erworben.
Sie erläuterte, dass sich das Wort Palliativmedizin von Pallium = Mantel ableitet, der sich sinnbildlich wie ein schützender Mantel um den Menschen legt. Bei der Behandlung der Patienten ist daher ein aktiver, ganzheitlicher Ansatz von Bedeutung. Die psychische, soziale und seelsorgerische Versorgung ist ebenso wichtig wie eine gute Schmerztherapie und die Behandlung aller quälender Symptome wie Übelkeit und Erbrechen, Luftnot, Angst und Erschöpfung.
Ziel der Palliativmedizin ist es, dem Menschen in der letzten Phase seines Lebens die bestmögliche Lebensqualität zu geben.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit der zunehmend technisierten Medizin, mit scheinbar unbegrenzter therapeutischen Möglichkeiten und mit dem Glauben, nahezu jede Erkrankung mit Erfolg behandeln zu können, wird dem Sterben eher weniger Beachtung geschenkt. Das Sterben verlagert sich in Institutionen wie Krankenhäuser und Altenheime mit der Folge, dass eine direkte Erfahrung mit sterbenden Menschen in der Gesellschaft nicht erlebt wird. Unsicherheit und Angst prägen dann den Umgang mit der letzten Lebensphase.
Bei all den Patienten, die an einer fortschreitenden Erkrankung ohne Aussicht auf Genesung leiden, setzen Ärzte auf die Palliativmedizin. Nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis steht im Vordergrund der Behandlung sondern die Lebensqualität mit Wünschen, Zielen und dem Befinden des Patienten.
Frau Dr. Averkamp wies die Anwesenden darauf hin, dass neben dem gesetzlichen Anspruch auf palliativmedizinische Hilfe hat jeder einen rechtlichen Anspruch auf ausreichende Linderung seiner Schmerzen. Die Richtlinien des WHO-Schemas sind hilfreich, die Medikamente einschliesslich des Morphins werden „gegen den Schmerz titriert“. Eine optimale Schmerztherapie - auf die nicht nur Krebspatienten, sondern alle Pat. mit chronischen Schmerzen Anspruch haben - ermöglicht oft ein zufriedenstellendes Leben auch unter Alltagsbedingungen.
In der anschließenden Diskussion beantwortete Frau Dr. Averkamp sachkundig die Fragen der Anwesenden. Gerda-Marie Möller vom Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“ bedankte sich bei der Referentin für den interessanten Vortrag und auch bei den Zuhörern für die rege Teilnahme.
"Wohnen im Wandel der Zeit", Barrierefreies und komfortables Wohnen für Jung und Alt
Die Handwerkskammer Münster, der Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“ und die Wohnraumberatung des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Borken möchten Bürger für das Thema „Barrierefreies und komfortables Wohnen“ sensibilisieren. Viele verbinden mit „Barrierefreiheit“ ausschließlich Wohnraum für alte oder behinderte Menschen. Dabei sind barrierefreie Wohnungen für Jüngere und besonders für Familien mit Kindern von Vorteil. Barrierefreiheit verschafft Komfort und eine deutliche Wertsteigerung im Wohneigentum. Es entstehen „Universalwohnungen“, die auf dem Wohnungsmarkt zukunftsfähig sind.
Im Zeitraum vom 29. Mai bis 8. Juni werden dazu mit der Ausstellung „Wohnen im Wandel“ im Foyer des Rekener Rathauses anschauliche Beispiele einer zukunftsfähigen Universalwohnung gezeigt. Am 29. Mai eröffnet die Leiterin des Projektes der Handwerkskammer Münster „Wohnen im Wandel“, Heidi Bülow, die Ausstellung um 16 Uhr im Rahmen einer Informationsveranstaltung. Am darauf folgenden Montag, 4. Juni, wird Michaela Penker, Wohnraumberaterin beim Deutschen Roten Kreuz im Kreis Borken, Interessierte über ihre Aufgaben und über mögliche Leistungen und Förderungen für den barrierefreien Umbau einer Immobilie informieren.
Eingeladen sind ausdrücklich Bürgerinnen und Bürger jeden Alters.
Ratgeber "Psychische Erkrankungen im Alter - Wer hilft im Kreis Borken"

- Frau Hölker und Frau Kasteleiner
Am vergangenen Dienstag wurden etwa 40 Interessierte über die Tätigkeiten des beim Kreis Borken bestehenden Netzwerkes „Runder Tisch Demenz“ informiert. Der Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“ hatte dazu Regina Kasteleiner, Gesundheitskoordinatorin des Kreises Borken und Geschäftsführerin des Netzwerkes „Runder Tisch Demenz“ ins RekenForum eingeladen. Frau Kasteleiner erklärte, dass laut Erhebung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mehr als 7 % der über 65-jährigen, im Kreis Borken somit mehr als 4.000 Einwohner, an Demenz erkrankt sind.
Eine Demenzerkrankung stellt für die Betroffenen selbst, aber auch für ihre Familien und ihr gesamtes Umfeld eine große Herausforderung dar. Im Netzwerk „Runder Tisch Demenz“ arbeiten Fachleute aus Diensten und Einrichtungen zusammen, die demenziell erkrankte Menschen behandeln und betreuen. Ziel des Arbeitskreises ist es, die bestehenden und zusätzliche Tätigkeiten und Angebote zu koordinieren und sie durch rege Öffentlichkeitsarbeit ins Blickfeld zu rücken. Erste Hilfe bietet dazu der Ratgeber "Psychische Erkrankungen im Alter - Wer hilft im Kreis Borken," der kostenlos beim Kreis Borken angefordert werden kann.
Des Weiteren sieht der „Runde Tisch Demenz“ laut Kasteleiner großen Handlungsbedarf bei der Versorgung von Menschen, die mit der Nebendiagnose Demenz in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Erarbeitung einer solchen Handlungsempfehlung für den Kreis Borken ist das nächste Ziel des Netzwerkes.
Jahreshauptversammlung 2012 des Vereins "Leben im Alter in Reken e.V."
30 Mitglieder des Vereins "Leben im Alter in Reken e.V." sind der Einladung zur Jahreshauptversammlung im Berghotel Hohe Mark gefolgt. Die Vorsitzende Gerda-Marie Möller begrüßte die Anwesenden, besonders Antje Jacobs, die nun organisatorische Aufgaben im Verein wahrnehmen wird. Nach der Übergabe eines Willkommensblumenstraußes an diese leitete die stellvertretende Vorsitzende Gertrud Hölker den Sitzungsverlauf. Felicitas Trouw, Schriftführerin, verlas die Protokolle der zwei Versammlungen im Jahr 2011 und gab anschließend einen Überblick über die Aktivitäten desselben Jahres. Frau Elvira Dockendorff berichtete über die recht interessanten Sonderveranstaltungen. Die Kassiererin Ida Schimkowiak verlas ihren Kassenbericht und die Kassenprüferinnen Christine Stuke und Hedwig Attermeier bestätigten in ihrem Prüfbericht die korrekte Kassenführung. Als neue Kassenprüferin wurde für Christine Stuke Maria Schönberner gewählt. Der Wirtschaftsplan für 2012 wurde angenommen Dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes von Günter Diekel wurde einstimmig zugestimmt.
Gertrud Hölker stellte die Programmvorschläge für das Jahr 2012 vor, die Zustimmung fanden. Frau Dockendorff informierte über die 4 kommenden Sonderveranstaltungen.
Am Ender der Sitzung erhielt Gerda-Marie Möller als Dank für die geleistete Arbeit einen Strauß bunter Rosen.
Jahreshauptversammlung 2012
Wie gewohnt findet am Jahresbeginn unsere Jahreshauptversammlung statt. Sie ist dieses Mal im Berghotel Hohe Mark und beginnt am 24. Januar 2012 um 19 Uhr.
Tagesordnung:
1. Begrüßung Gerda-Marie Möller
2. Verlesung und Genehmigung des Protokolls vom 25.01.2011
2. Rückblick auf das Jahr 2011 Felicitas Trouw
3. Kassenbericht Ida Schimkowiak
4. Prüfbericht der Kassenprüferinnen Christine Stuke und Hedwig Attermeier
5. Entlastung und Bestätigung des Vorstandes
6. Jahresprogramm 2012
7. Verschiedenes
Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Wer abgeholt und mitgenommen werden möchte kann sich bei Felicitas (2988), Gertrud (5971) oder Gerda (2246) melden.
Jahresrückblick 2011, Felicitas Trouw
Der Jahresrückblick 2011 erstreckt sich über den Zeitraum vom 25.01. 2011 bis heute, 24.01. 2012
Zwei wichtige Veranstaltungen für den Verein waren die Jahreshauptversammlung am 25. 01. 2011 im Speisesaal Haus Ludgeri und die Mitgliederversammlung vom 11. Mai 2011 mit den Ergänzungswahlen im Haus am Brunnenplatz
Veranstaltungen, die von unserem Verein organisiert und zu dem unser Verein die interessierte Öffentlichkeit eingeladen hatte waren insgesamt 9 Veranstaltungen (siehe Jahresplan)
Insgesamt 3 Veranstaltungen nur für Mitglieder- (siehe Jahresplan )
Wir hatten bei der Woche des Lebens einen Infostand in der Neuen Mitte,
ebenso beim Weihnachtsbasar im Haus Jakobus.
Auf Initiative unseres Vereins hat ein 3. Computerkurs für Senioren in der Overbergschule mit 12 Teilnehmer/innen - ausschließlich für Anfänger, stattgefunden.
Beim monatlichen Stammtisch am 1. Mittwoch im Monat, treffen sich in der Regel 12 bis 15 Mitglieder im Gasthof Schmelting. Es wird geschwatzt, Informatives, sowie Organisatorisches aus dem Verein besprochen.
Unsere wöchentlichen Sprechstunden und der Stammtisch werden regelmäßig in der Borkener Zeitung im BZ-Service unter dem Stichwort „Vereine“ angekündigt.
Sie können aber auch all das, was ich heut zusammengefasst habe, im Internet finden unter: www.leben-im-alter-reken.de
Dank an Manfred Uhlenbruch für die Neuerstellung und Pflege der Internetseite.
Zurzeit hat unser Verein 54 Mitglieder, 6 sind neu eingetreten, ein Mitglied hat uns aus Altersgründen verlassen.
Namen der Mitglieder, die regelmäßig Sprechstunden durchführen:
Averkamp, Burkart, Dockendorff, Droste, Heermann, Hölker, Iffert, Möller, Mühlhans, Sauerbaum, Schimkowiak, Stuke, van Loon, Trouw, Sander.
Geleistete Arbeiten:
- Geleistete Sprechstundentage im Jahr 2011:
96 Tage (2010 - 88 Tage) ( 2009 -68 Tage ) (2008 -97 Tage)
- Das Büro ist 2x2 Stunden besetzt - montags von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 9 bis 11 Uhr, In der Regel sind 2 Personen anwesend.
- 12 Information- und Hilfesuchende waren in der Sprechstunde ( 13 im Jahr 2011) ( im Jahr 2009 16), ( im Jahr 2008 21)
- 22 Hausbesuche haben stattgefunden mit einem Zeitaufwand von 70 Stdn.
- Erstellung von Computerarbeiten ( Einladungen, Protokolle, Pressemitteilungen, Plakatentwürfe, usw.), Post- und Plakatverteilung in den Ortsteilen
- Organisation, Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen
Ele Thomas liest aus ihrem Buch "Im Wandel der Zeit" Geschichten vor.
Ele Thomas, Rekener Buchautorin, las am Mittwoch, 07. Dezember im Pfarrheim St. Heinrich aus ihrem neuen Buch „Im Wandel der Jahre“ vor.
Eingeladen hatte der Verein „Leben im Alter in Reken“.
Mit viel Engagement las sie einige Ihrer humorvollen Erzählungen und nahm die zahlreichen Zuhörer mit auf eine interessante Reise zu Ereignissen ihres Lebens, auch im Zusammenhang mit Episoden aus ihrem Familieleben.
Bei ihren Erzählungen „Schauplatz Wien“, „Die Spielerin“, „Im Würgegriff moderner Elektronik“ und „Erika“ zeigte sich während der Lesung ein Schmunzeln in den Gesichtern der Gäste, die sicherlich selbst Ähnliches schon einmal erlebt hatten.
Es war für alle ein vergnüglicher Nachmittag.
(Felicitas Trouw)
Der Verein "Leben im Alter in Reken e.V." präsentiert sich auf dem Weihnachtsmarkt im Haus Maria Veen
Die Geschäftsleitung des Hauses Maria Veen ermöglichte dem Verein "Leben im Alter in Reken e.V." sich den zahlreichen Besuchern vorzustellen und über seine Aufgaben und Ziele zu informieren.
Hilfsangebote für Menschen mit Demenz und deren Finanzierungsmöglichkeiten
Felicitas Trouw
Der Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“ hatte zu einem Fachvortrag „Hilfsangebote für Menschen mit Demenz und deren Finanzierungsmöglichkeiten“ eingeladen.
Über 30 interessierte Mitglieder und Bürger/innen waren gekommen, um sich mit diesem Thema auseinander zusetzen.
Gerda-Marie Möller, Vorsitzende des Vereins, begrüßte die Gäste und die Referentin Frau Anke Schwöppe vom Caritasverband Borken.
Frau Schwöppe stellte die Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige vor, wie z.B. ambulante Entlastungsangebote, Betreuungsleistungen durch Pflegeeinstufung und Pflegegeld, Kurzzeitpflege, Kurse und Vorträge für Angehörige von Menschen mit Demenz.
Der Vortrag war klar gegliedert und gut verständlich. Anke Schwöppe ging sehr gut auf Zwischenfragen ein. Besonderes Interesse zeigten die Zuhörer bei den Finanzierungsmöglichkeiten der Betreuung von Demenzerkrankten. Hier verwies sie auf klar bestehende Regelungen und nannte aber auch weiter, noch wünschenswerte Lösungen. Ausgelegte Handzettel, mit den Regelungen für das kommende Jahr 2012, lagen bereit zum Mitnehmen.
Der verdiente Applaus galt der Referentin und als Dank wurde ihr von der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins, Gertrud Hölker, ein Blumenstrauß überreicht.
Frau Schwöppe war auch nach Ende des Vortrages noch für Einzelfragen ansprechbar.
Diätassistentin Anja de Jesus de Oliviera referiert über "Altersgemäße Ernährung"
Der Pflegebedürftigkeit vorzubeugen ist es ganz besonders wichtig, sich immer und besonders auch im Alter gesund zu ernähren. So hatte der Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“ zu einem Vortrag mit der Diätassistentin Anja de Jesus de Oliveira ins Haus Maria Veen eingeladen. Knapp 40 Frauen und Männer zeigten großes Interesse.
Ausreichend Ballaststoffe, Vitamine und Minerale in der Nahrung und mindestens ein Trinkmenge von 1,5 l sind Grundelemente gesunder Nahrung. Fette und Zucker in Maßen gehören ebenfalls dazu. Um der Osteoporose vorzubeugen, sollte man mit Milchprodukten und Mineralwasser genügend Kalzium aufnehmen. Auch die Bewegung in der Sonne fördert die Vitamin D Bildung und damit den Knochenaufbau.
Besonders die Kampagne „5 am Tag“ empfahl Frau Oliveira den Zuhörern. Drei Hände voll Gemüse, zwei Hände Obst am Tag schützen das Immunsystem und stärken das Herz-Kreislaufsystem.
Untergewicht kann man entgegenwirken mit einem dekorativen Essensangebot. Bei Übergewicht ist zu beachten, dass Senioren im Schnitt 700 Kalorien weniger verbrauchen, also auch weniger zu sich nehmen dürfen. Die sollte man bei Fetten und Kohlehydraten einsparen.
Zum Schluss wurden alle Fragen der Zuhörer von Frau Oliveira und auch von dem anwesenden Vereinsmitglied, Frau Dr. Averkamp, beantwortet.
Die Woche des Ehrenamtes im DRK Haus in Borken
Zu Gast bei der "Base"
Fünf Mitglieder des Vereins "Leben im Alter in Reken e.V. waren der Einladung der Base gefolgt und erlebten einen interessanten Vormittag im DRK Haus in Borken. Uns begleitete Ele Thomas, die aus der Vielfalt ihrer veröffentlichten Geschichten die Geschichte "Menschlichkeit" vorlas, da diese zu dem Motto des Morgens, "Nachbarschaft" passte.
Nach der Begrüßung durch Frau Spittka lasen einige Frauen von ihnen verfasste Geschichten vor, die uns allen sehr gefielen.
Nach der Veranstaltung lud uns Frau Maria John Semsek in ihr Atelier ein und zeigte uns ihre eindrucksstarken Skulpturen.
Sonderveranstaltungen für besonders interessierte Seniorinnen und Senioren
Im Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“ gibt es seit geraumer Zeit viermal im Jahr Sonderveranstaltungen, die von Elvira Dockendorff, Christel Droste und Christine Stuke geplant und vorbereitet werden. Hierbei werden Theater- und Musikveranstaltungen, geschichtlich, kulturell und künstlerisch interessante Orte, bzw. Darbietungen besucht. Die Ziele werden so ausgewählt, dass sie bequem mit dem öffentlichen Personennahverkehr erreicht werden können. Das Programm ist zugeschnitten für Seniorinnen und Senioren.
Auf den Spuren des Heiligen Liudger
Am 16.Oktober 2011 begeben wir uns auf die Spuren des Heiligen Liudgers, der im Jahre 799 in Essen- Werden ein Kloster gründete, wo er auch begraben liegt. Auf dem Programm steht eine Führung durch die Schatzkammer (mit Informationen und Gegenständen zum Leben und zur Zeit des Heiligen) und durch die Basilika (mit Besichtigungder ältesten Pfarrkirche nördlich der Alpen des Grabes in der Krypta).
Wer möchte, kann sich einer (ungeführten) Besichtigung der Luciuskirche, „der ältesten Pfarrkirche nördlich der Alpen“ und einem Mittagessen in der „Kemenate“, Grafenstr. 36 in Essen- Werden anschließen.
Die Abfahrt ist um 9.43 Uhr ab dem Bahnhof in Rhade, die Rückfahrt um 16.21 Uhr in Essen Werden und die Ankunft um 16.21 Uhr in Rhade. Das Fünfer Ticket kostet 18,10 €, der Eintritt in die Schatzkammer 2 € und der Gruppenpreis für die Führung 50 €.
Anmeldungen müssen bis zum 4. Oktober 2011 bei Elvira Dockendorff erfolgen.

Etwa 35 Mitglieder und Freunde des Vereins Leben im Alter in Reken e.V.“ haben sich zum Sommerfest im Sozialraum der Gemeindeverwaltung zusammen gefunden. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Gerda-Marie Möller, die auch einen kurzen Rückblick und einen Vorausblick auf die Veranstaltungen im Jahr 2011 machte, kam es bei köstlichen Schnittchen, zubereitet im Haus Maria Veen, und Kaffee, Tee, Wasser, auch Sekt und Bier zu einem regen Gedankenaustausch.
Frau Dr. Averkamp klärt auf über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
Mehr als 40 Teilnehmer folgten den Ausführungen von Frau Dr. Averkamp, Ärztin für Innere Medizin und Palliativmedizin zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“, die auf Grund ihrer Mitarbeit im Vorstand des Deutschen Hospiz- und Palliativverband und des deutschlandweiten Vereins Omega- mit dem Sterben leben e.V. hohe fachliche Kompetenz mitbrachte.
Eine Patientenverfügung ist ein ausgesprochen tiefgreifendes Dokument, das mit großer Nachdenklichkeit und Sorgfalt erstellt werden muss, da die rechtlichen Konsequenzen beträchtlich und über Tod und Leben entscheidend sein können. Sie muss in schriftlicher Form vorliegen, zwingend eigenhändig unterschrieben sein, eine notarielle Beglaubigung ist aber nicht notwendig. Die Verfügung hat keine Reichweitenbeschränkung und ist zeitlich unbegrenzt gültig. Eine Erneuerung der Unterschrift in frei gewählten zeitlichen Abständen ist sinnvoll, sofern man keine Änderung in der Patientenverfügung vornehmen möchte.
Parallel sollte unbedingt eine Vorsorgevollmacht erstellt werden, die für die Zeit gelten soll, in der man selber nicht mehr für sich sprechen kann. Durch sie wird der persönliche Wille gegenüber Ärzten, Pflegepersonal oder auch Angehörigen benannt und gegebenenfalls durchgesetzt. Nahe Angehörige wie Ehepartner oder Kinder sind dazu nicht automatisch berechtigt.
Zum Ende der Veranstaltung erhielten die Anwesenden ein Skript des Vortrages und unterschiedliche Patientenverfügungen. Diese Unterlagen liegen auch im Büro des Vereins „Leben im Alter in Reken e.V.“ aus, wo Ratsuchende Auskünfte erhalten zu Fragen um Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
Mitglieder des Vereins „Leben im Alter in Reken e.V.“ besucht die Ausstellung „Magische Orte“ im Gasometer in Oberhausen
Eine 10köpfige Gruppe aus dem Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“ besuchte die Ausstellung „Magische Orte“ im Gasometer in Oberhausen.
Im Info-Flyer heißt es: „ Die Ausstellung „Magische Orte“ nimmt ihre Besucher mit auf eine Weltreise zu den großartigsten und gelegensten Kultstätten der Natur- und Menschheitsentwicklung. Spektakuläre Fotografien, erstaunliche erdgeschichtliche Objekte und beeindruckende Kunstwerke führen uns durch Wüsten und Gebirge, durch Urwälder und verwunschene Gärten, in Tempel und Paläste – an wahrhaft „magische Orte“, deren Schönheit die gewaltigen schöpferischen Energien unserer Erde verkörpern. Indem wir in diese magischen Orte eindringen, beginnen sie zu erzählen – denn an jedem von ihnen liegen Mythen, Sagen und Geschichten über die Entwicklung der Natur und des Menschen verborgen.
Im einhundert Meter hohen Luftraum des Gasometers entsteht die 43 Meter hohe Skulptur „Regenwaldbaum“. Die monumentale Skulptur, ihre faszinierende Licht– und Klanggestalt wird den Gasometer in eine „Kathedrale der Natur“ verwandeln. In ihr steht dieser „Baum des Lebens“ symbolisch für die Schönheit und Fruchtbarkeit, aber auch für die Verletzbarkeit des ewigen Kreislaufes der Natur. Wechselnde Farbimpressionen und eine atmosphärische Klanginstallation reflektieren die sich ständig verändernden Stimmungen.“
Die Ausstellung beeindruckte unsere Gruppe mehr als die Beschreibung es erwarten ließ. Gelungen waren auch die Erklärungen des jungen Mannes, der uns durch die Ausstellung leitete. Die Fahrt mit dem Aufzug nach oben auf die Plattform des Gasometers wurde mit einem wundervollen, weiten Ausblick über das gesamte Ruhrgebiet belohnt.
Der Gesamtvorstand „Leben im Alter in Reken e.V.“
Vorsitzende: Stellvertr. Vorsitzende:
Gerda-Marie Möller Gertrud Hölker
Buchenstr. 19 Dr.-Wessels-Str. 22
Tel.: 02864-2246 Tel.: 022864-5971
48734 Reken 48734 Reken
Schriftführerin: Stellv. Schriftführerin:
Felicitas Trouw Dr. Mariele Averkamp
Matthiesstegge 2 Kolpingstr. 5
48734 Reken 48734 Reken
Kassiererin: Stellvertr. Kassierer:
Ida Schimkowiak Günter Diekel
An der Senke 7 Gerd-Hauptmann Str. 36
48734 Reken 48734 Reken
Beisitzer/innen
Adele Iffert Dorothee Illerhues Birgit Sander
Schulstr. 7 Buchenstr. 13 Lammersstr.
48734 Reken 48734 Reken 48734 Reken
Ingrid Sauerbaum Günter Strotmann
Dr.-Wessels-Str. 1 Siepe 12
48734 Reken 48734 Reken
Kassenprüferinnen
Hedwig Attermeier Christine Stuke
Ulmenstr. 17 Hauptstr. 31
48734 Reken 48734 Reken
Medienbeauftragte/r:
Manfred Uhlenbruch Gerda-Marie Möller
Amselweg 12
48734 Reken
Die katholische und evangelische Kirchengemeinden haben im Rahmen der "Woche für das Leben" ehrenamtlich tätige Vereine, Institutionen und Personen eingeladen, sich auf dem Wochenmarkt in Groß Reken vorzustellen. Die Veranstalter wollten zeigen, dass unentgeltlicher und uneigennütziger Einsatz für andere eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielt.
Dabei waren unterschiedliche Gruppen aus beiden Kirchengemeinden vertreten: Kinder- und Jugendgruppen, die Jugendfeuerwehren, die Notfallseelsorge, der Freundeskreis Behinderter und Nichtbehinderter, der ambulante Hospiz Dienst der Caritas, Sonntagstreff für Alleinstehende, Krankenhausbesuchsdienst und der Verein "Leben im Alter in Reken e.V.".
Der Gitarrenkreis unter der Leitung von Marijke Bodden und die Flötenkreis unter der von Cornelia Fleischer boten eine schöne musikalische Umrahmung. Die Veranstaltung endete mit einem ökumenischen Gottesdienst, geleitet von Herrn Kolletzki, Ansprechpartner für Ökumene in der evangelischen Friedenskirche, und dem Diakon Herrn Wolf von der Kirchengemeinde St. Heinrich.
Besuch im Haus am Brunnenplatz
Die Mitglieder des Vereins „Leben im Alter in Reken e.V.“ besuchten das Haus am Brunnenplatz und wurden von Frau Nieder, der Diplomwissenschaftlerin und Altenpflegerin, über diese Einrichtung und das das Leben in ihr umfassend informiert. Frau Nieder stellte das Betreute Wohnen im 1. Und 2. Obergeschoss und die Wohngemeinschaft im Erdgeschoss vor. Im Anschluss daran erhielten die Vereinsmitglieder einen Einblick in die beiden unterschiedlichen Wohnbereiche. Zwei Bewohnerinnen im Betreuten Wohnen, auch Vereinsmitglieder, gewährten zur Freude aller Teilnehmer einen Einblick in ihren Wohnbereich.
Besuch des Hauses am Brunnenplatz mit anschließender Mitgliederversammlung
Wie bereits in unserem Programm angekündigt, besuchen wir am 11. Mai 2011 um 15 Uhr das Haus am Brunnenplatz mit der Wohngemeinschaft im Erdgeschoss und den Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss. Frau Nieder, Diplomwissenschaftlerin und Altenpflegerin, wird uns empfangen und in einem Raum im Untergeschoss die Einrichtung vorstellen. Fragen unsererseits wird sie gerne beantworten. Anschließend, wird sie uns durch das Haus führen, wobei natürlich die Privatsphäre der Bewohner/innen gewahrt wird.
Wir treffen uns um 14.55 Uhr vor dem Eingang zur Caritas an der Schmeddegasse.
Beginn: | 17 Uhr |
Allen ist bekannt, dass Birgit Sander wegen ihrer beruflichen und privaten Verpflichtungen das Amt der Vorsitzenden in unserer Mitgliederversammlung am 25.02.2011 niedergelegt hat, aber gerne als Beisitzerin im Vorstand weiter mitarbeiten möchte. Gleichzeitig ist Edeltraud Burkart als Beisitzerin zurückgetreten. Um satzungsgemäß weiter arbeiten zu können, sind dringend ergänzende Vorstandswahlen durchzuführen, zu der wir hiermit alle Mitglieder einladen.
Tagesordnung:
1. Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden
2. Wahl der Beisitzer/innen
3. Verschiedenes
Bei den Vorbereitungen dieser Mitgliederversammlung hat sich Gertrud Hölker bereit erklärt, im Falle ihrer Wahl das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden zu übernehmen. Dorothee Illerhues und Birgit Sander bieten ihre Mitarbeit im erweiterten Vorstand als Beisitzerinnen an. Die übrigen Vorstandspositionen sind in der letzten Mitgliederversammlung bestätigt worden.
Besuch des Kolumbariums, eine Urnenbegräbnisstätte in Marl-Hüls
„In der ehemaligen Pfarrkirche St. Konrad in Marl-Hüls bietet seit Ostern 2006 ein christlich geprägter Urnenfriedhof dem Totengedenken einen einmaligen Schutzraum“. So war es zu lesen in der Ankündigung der Fahrt für Mitglieder des Vereins „Leben im Alter in Reken e.V.“ nach Marl.
16 interessierte Mitglieder besichtigten am 6. April diese Urnenhalle, Kolumbarium genannt, die zur jetzigen Pfarrkirche St. Franziskus gehört. Kolumbarien gab es im 1. Jahrhundert nach Christus in Rom. Sie waren bestimmt, bei sparsamer Anlage für die Asche möglichst vielen Verstorbenen Raum zu gewähren. Der Pastoralreferent der Pfarrei, Herr Wilhelm Heek, erwartete uns vor der Kirche und berichtete uns von der jetzige Nutzung als Urnenfriedhof. Der Kirchenraum ist durch die Bevölkerungsentwicklung, - immer weniger Katholiken, immer mehr Muslime -, frei geworden. In U-Form hochgezogenen Basaltwänden wurden hier 350 Urnengrabkammern geschaffen, von denen bereits 170 belegt sind.
Zunächst berichtete Herr Heek über den wirtschaftlich - praktischen Bereich des Kolumbariums: Bestattet werden hier Christen aus dem Einzugsbereich der Pfarrgemeinde, Bewohner der Stadt Marl oder Menschen mit Bezug zur Stadt , z. B. Verstorbene, deren Angehörige hier wohnen oder ehemalige Bürger. Eine Erweiterung mit nochmals 250 Ruheplätzen ist geplant.
Eine Ruhekammer kostet 2500, €, für den Verabschiedungsgottesdienst, den in der Regel der Geistliche der Heimatgemeinde des Verstorbenen feiert, nochmals 250 €, und die Nutzung des Verabschiedungsraum kostet 30 € am Tag.
Auch Menschen, die die Stadt Marl aus unterschiedlichen Gründen bestatten muss, bietet man einen würdigen Platz in einer Seitenwand, in der ihre Urnen in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt werden. Ihre Namen stehen senkrecht rechts und links neben der Grabplatte. Die Beisetzungskosten trägt die Stadt Marl.
Die Ruhezeit aller Verstorbenen beträgt 15 Jahre, kann aber verlängert werden. Die Asche des Verstorbenen wird nach 15 Jahren (oder später) in eine gemeinsame Grabkammer vor dem Altar gegeben.
Der pastorale Gedanke, den Verstorbenen eine würdige, christliche Bestattung zu gewähren, wird hier in überzeugender Form verwirklicht. Im Kirchenraum kann eine Eucharistiefeier oder ein Wortgottesdienst gefeiert werden. Zwei Verabschiedungsräume bieten den Angehörigen die Möglichkeit des persönlichen Abschiednehmens.
Im nahegelegenen Jugendheim besteht die Möglichkeit zum Beisammensein nach der Trauerfeier, auch mit dem Angebot, Kaffee und Kuchen oder Brötchen zu einem angemessenen Preis zu bestellen. Der Beerdigungskaffee wird von ehrenamtlich tätigen Frauen aus der Pfarrgemeinde übernommen.
Wir waren beeindruckt von der Form dieser Bestattungsart und deren Einbindung in das Gemeindeleben der Pfarrei St. Franziskus. Herzlich bedankten wir uns bei Herrn Heek für die interessanten Informationen.
Wer noch mehr über das Marler Kolumbarium erfahre möchte, findet das im Internet unter
www.st-franziskus-marl.de
(Felicitas Trouw, Gerda-Marie Möller)
"Power auf Dauer" Jutta und Albert Jan Dommerholt geben wichtige Tipps für die körperliche und geistige Gesundheit
Der Physiotherapeut Albert Jan Dommerholt und seine Frau Jutta, praktizierende Heilpraktikerin, sind wohl vielen Rekenern ein Begriff.
Der Verein „Leben im Alter“ hatte diese beiden Kapazitäten zu einer sehr interessanten und lehrreichen Veranstaltung geladen, der hauptsächlich für ältere Menschen bestimmt war, vom Inhalt her aber auf nahezu jedes Alter passte.
Der Titel „Power auf Dauer“ gibt schon Aufschluss über den Inhalt des Vortrags: Körper und Geist bis ins hohe Alter fit halten, um so möglichst lange selbständig seinen Alltag bestimmen zu können und erfolgreich zu gestalten.
Wer es schafft, 4 – 5 x pro Woche seinen Puls für jeweils ca. ½ h ordentlich in Schwung zu bringen, hat schon gute Aussichten, den Schwund seiner Muskelmasse erheblich zu verringern. Regelmäßige Bewegung, ergänzt durch ein individuell abgestimmtes leichtes Krafttraining möglichst 2 x wöchentlich tun das Übrige, um seine Muskelkraft nicht verkümmern zu lassen.
Dabei gilt es, einer Gefahr entgegen zu wirken, der wir alle nur zu gerne erliegen: Der Bequemlichkeit. Früher war es selbstverständlich, alle nötigen Besorgungen usw. zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen, und das war gesund und hielt uns äußerst fit. Wir waren in jeder Hinsicht körperlich aktiver, auch im Beruf. - Heute erfolgt der Brötchenkauf in der Nachbarschaft mit dem Auto, früher handwerkliche Tätigkeiten werden größtenteils von Maschinen bewältigt.
„Wer rastet, der rostet“. Das gilt nicht nur in körperlicher Hinsicht, sondern bezieht sich auch auf die geistige Entwicklung. Damit kam Frau Dommerholt mit der Vorstellung der Logotherapie ins Spiel. Diese beruht auf einem Menschenbild, das den homo sapiens als Einheit von Körper, Seele und Geist begreift. Der therapeutische Beitrag der Logotherapie zielt auf den Menschen als geistiges Wesen. Werte und deren Realisierung müssen entdeckt werden, um sie für sein Leben nutzbar zu machen.
Die Cranio-Sacral-Therapie leistet ihren Beitrag, um Beschwerden zu minimieren oder abzustellen und Blockaden zu lösen. Dabei werden auch spezielle Handgriffe eingesetzt, hauptsächlich am Schädel und am Kreuzbein.
Die Veranstaltung, die am Montagnachmittag im Pfarrheim St. Heinrich stattgefunden hat, war in jeder Hinsicht ein Gewinn für die Besucher.
Caritas stellt Barriere freies Hotel Klostergarten vor - ein Plus für Kevelaer
Die Caritas hat derzeit das Nachbarschaftshaus im Klostergarten Kevelaer, saniert um dort zum, um das Hotel Klostergarten als erstes komplett Barriere freies Hotel am Niederrhein zu eröffnen. „Unser Hotel steht grundsätzlich allen Menschen offen. Doch als Barriere freies Hotel schaffen wir erstmals für Menschen mit Beeinträchtigung erstmals die Möglichkeit, in Kevelaer zu übernachten, um hier eine mehrtägige Wallfahrt oder auch Urlaub zu machen“, sagt Hermann Hengstermann, Vorstand des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer e.V. Auch Kevelaer Wirtschaftsförderin Ruth Keuken begrüßte das Hotel: "So viele Barriere freie Zimmer konnte wir bisher nicht bieten. Genau das fehlte noch in Kevelaer."
Das Hotel Klostergarten, das in der ersten Etage des Nachbarschaftshauses insgesamt 20 barrierefreie Zimmer bietet, wird von der Caritas als Integrationsbetrieb geführt, in dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten. Von den zehn neu entstehen Arbeitsplätzen, werden sieben für Menschen mit Behinderung sein. Die offizielle Eröffnung des Hotels war am 29.01.2011. Der Verein „Leben im Alter in Reken e.V. besuchte und besichtigte das Hotel am folgenden Tag, dem Tag der offenen Tür.
Vortrag zum Thema: Alters- und Hinterbliebenenrente
Der Fachbereichsleiter der Auskunfts- und Beratungsstelle Münster der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, Ansgar Schlüter, wird am Mittwoch, 16.02.2011 um 16 Uhr Im RekenForum zum Thema „Alters- und Hinterbliebenenrente“ einen Fachvortrag halten. Der Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“ lädt ein zu diesem interessanten Vortrag ein. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
Bin ich im Todesfall versorgt über die, den Partner/in? Wie hoch wird meine Hinterbliebenenrente? Wird mein eigenes Einkommen auf die Hinterbliebenenrente angerechnet? Gibt es Alternativen zur Hinterbliebenenrente?
Weiterhin werde noch einige wissenswerte allgemeine Punkte, wie Z.B. "Was muss ich bei Umzügen veranlassen?", "Wer hilft mir weiter?" angesprochen werde.
Im Anschluss werden von Herrn Schlüter alle Fragen aus dem Publikum beantwortet
Fast 50 Seniorinnen und Senioren besuchten die Veranstaltung des Vereins „Leben im Alter in Reken e.V.“, bei Herr Gert Brünenberg vom Kommissariat „Vorbeugen und Eigentumsdelikte“ der Kreispolizeibehörde in Borken wertvolle Anregungen und Verhaltensregeln bei kriminellen Übergriffen vorstellte.
Mit Fallbeispielen sprach Herr Brünenberg von Tricks an der Haustür, wie man sich den Eintritt in eine Wohnung erzwingt, um Wertgegenstände und Geld zu entwenden,- dabei konnten aber auch Zuhörer Beispiele einbringen, das Fazit war: Keinen Fremden in meine Wohnung lassen!
Taschendieben und ihren Tricks kann man nur entgehen, indem man konsequent folgende Regel befolgt: Alle Wertsachen gehören an den Körper nicht in die Handtasche. Gesichert werden kann die Tasche mit einem Taschenalarm, den man auch im Freien zum eigenen Schutz mitnehmen kann. Der Alarmton dieses Gerätes erschreckte alle.
Bei Enkeltricks und zweifelhaften Geschäftemacherei am Telefon und an der Haustür gilt die Regel: Keinen Fremden Bargeld geben bzw. keine Kontonummern oder Namen mit Geburtsdatum zu benennen.
Auch Einbruchssicherheit in Häusern oder Wohnungen war ein Thema. Mit technischen Hilfen könnte vieles abgesichert werden, aber auch nicht alles!
Diebe werden auch immer schlauer und stellen sich auch auf Neues wie Alarmanlagen, Bewegungsmelder usw. ein. Das Beste ist immer noch eine gute und aufmerksame Nachbarschaft.
Herr Brünenberg ermunterte die Zuhörer, ein gesundes Misstrauen zu haben und beim Beobachten von Straftaten möglichst schnell die örtliche Polizei zu informieren unter der gebührenfreien Telefonnummer 110.
Die recht hohe Besucherzahl war sicherlich dem Beginn um 16 Uhr zuzuschreiben; denn gerade in der dunklen Jahreszeit gehen Seniorinnen und Senioren lieber am Nachmittag in eine Veranstaltung als am Abend
Jahresrückblick 2010
Der Jahresrückblick 2010 erstreckt sich über den Zeitraum vom
20. Oktober 2009, - von der letzten Jahreshauptversammlung - bis Dezember 2010.
20. Oktober 2009 Jahreshauptversammlung mit Vorstandwahlen.
17. November 2009 fand eine Mitgliederversammlung statt in der St. Ludgeri-Senioren-Wohnanlage mit dem Schwerpunkt einer Aufgabenübernahme verschiedenster Aufgabenbereiche unseres Vereins, die jeweils von den Mitgliedern zuverlässig übernommen werden sollten. Eine Zusammenstellung ist verteilt worden.
02. November 2010 erweiterte Vorstandssitzung in unserem Büro
Veranstaltungen von unserem Verein organisiert und zu dem die interessierte Öffentlichkeit eingeladen waren:
27. 01. 2010 der Fachvortrag zum Thema „Häusliche Pflege“, von Herrn Wewers von der Barmer Ersatzkasse Borken
15. April Vortrag von Pfarrer Dr. Fleischer in der Arche in Bahnhof Reken zum Thema „Das Leben der Frau im Alten Testament“
29. November und am 13. Dezember 2010 zwei Fachvorträge am im RekenForum, gehalten vom Kardiologen Herrn Dr. Frank Lewe zu den Themen " Was das Herz höher schlagen lässt“ und „Vorhofflimmern; Ursachen, Risiken, Behandlung" Trotz schwieriger Wetterverhältnissen beide Vorträge gut besucht (70 und 50 Personen).
Veranstaltungen für die Mitglieder:
14. Juli Besichtigung des Wohn- und Pflegeheimes St. Ludgerus mit dem Leiter Herrn Lehmkuhl
10. September der Besuch des Mehrgenerationenwohnhauses in Kevelaer war am , 16 Mitglieder haben daran teilgenommen.
17. September traditionelles Sommerfest mit vielen Mitgliedern und einigen interessierten Gästen, die danach auch Mitglied in unserem Verein wurden.
20. April Mit Hilfe einer neuen Powerpoint Präsentation haben wir uns bei der KFD- in Maria Veen im Pfarrheim in Maria Veen vorgestellt .
18. Juli Präsentation unseres Vereins an Stellwänden und Informationsmaterial beim Pfarrfest St. Heinrich
19. November Präsentation unseres Vereins beim Weihnachtsbasar im Haus Jakobus in Maria Veen.
Auf Initiative unseres Vereins hat im September ein Computerkurs ausschließlich für Senioren für Anfänger/innnen in der Overbergschule begonnen . (12 Teilnehmer/innen)
Ein neuer Kurs hat im Januar 2011 begonnen. (12 Teilnehmer/innen, 10 Personen stehen auf der Warteliste. Der Kursleiter Hendrik Stockhoff macht seine Arbeit sehr gut.
An mehreren Montagen des Jahres fanden unter Anleitung von G.-M. Möller interne Schulungen für Vereinsmitglieder statt, weil sich das Beratungsangebot für Seniorinnen u. Senioren, sowie deren Angehörige erweitert hat.
Beim monatlichen Stammtisch, jeweils am 1. Mittwoch im Monat, treffen sich in der Regel 12 bis 15 Mitglieder im Gasthof Schmelting. Es wird geschwatzt, Informatives, sowie Organisatorisches aus dem Verein besprochen. Wir lernten im Dezember die Rekener Buchautorin Ele Thomas kennen mit Geschichten zum Schmunzeln.
Unsere wöchentlichen Sprechstunden und der Stammtisch werden regelmäßig in der Borkener Zeitung unter BZ-Service Stichwort „Vereine“ angekündigt.
Sie können aber auch all das, was hier zusammengefasst wurde, im Internet finden unter: www.leben-im-alter-reken.de Dank an Manfred Uhlenbruch und seine Mitarbeiterin, Stefanie Büscher
Zahlen unseres Vereins:
Unsere Mitgliederzahl beträgt jetzt 51.
Namen der Mitglieder, die regelmäßig Sprechstunden durchführen:
Averkamp, Burkart, Dockendorf, Droste, Heermann, Hölker, Iffert, Möller, Sauerbaum, Schimkowiak, Stuke, van Loon, Trouw (Sander, Mintert.)
Geleistete Sprechstundentage im Jahr 2010:
Summe: an 88 Tagen ( 2009 -68 Tage ) (2008 -97 Tage)
Das Büro ist 2 Stunden lang besetzt - montags von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 9 bis 11 Uhr, in der Regel sind 2 Personen anwesend.
Nicht gerechnete Arbeitsstunden, die der Verein leistet außerhalb der Sprechstunden bei Hilfen für Ratsuchende Ort u.a. bei Antragsstellungen, Hilfen am Telefon ( Gerda-Marie ganz viele ), Computerarbeit zu Haus ( ganz viele ), Post verteilen, Plakatierung in den Ortsteilen,
Hilfesuchende in der Sprechstunde: 13 Besucher Besucher haben Hilfe gesucht, oder sich informiert über Hilfsangebote, ( im Jahr 2009 16 Personen), ( 21 im Jahr 2008)
Felicitas Trouw, 17. Januar 2011
-Schriftführerin-
Das Jahresprogramm bis September 2011
| Monat |
|
| Januar 25.01.2011 |
Jahreshauptversammlung * |
| Februar 01.02.2011 | Herr Brünenberg von der Kripo Borken „Sicherheit für Seniorinnen und Senioren, Kriminalprävention und Opferschutz“ |
| 16.02.2011 | 16:00 Herr Schlüter Deutsche Rentenversicherung referiert über das Thema „Hinterbliebenenrente“ |
| März 21.03.2011 | 15:30 Vortrag und Aussprache mit Jutta u. Albert-Jan Dommerholt zum Thema „Power auf Dauer bewahren“ |
| April
06.04.2011
| Dr. Mariele Averkamp, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuung* 15:30 Uhr Fahrt zu einer ehemaligen kath. Kirche, St. Franziskus in Marl, in der jetzt Urnenbeisetzungen stattfinden mit anschl. Kaffeetrinken. Ansprechpartner: Herr Heek* |
| Mai | Jürgen Harbrink, AOK Pflegeabteilung Bocholt Antrag auf eine Pflegestufe, einen Behindertenantrag, Medikamentenbefreiung u.Ä. |
|
| Die verschiedenen Wohnformen in Reken * (Besuch in Einrichtungen) |
|
Juni | Lesung von unterhaltsamen und lustigen Kurzgeschichten mit Ele Thomas |
|
| Besuch der Wohngemeinschaft Uhlenberg* |
| Juli | Leben mit Demenz |
|
| Altersgemäße Ernährung * Anja de Jesus Olivera, Diätassistentin im Haus Maria Veen |
| August | Sommerfest im Innenhof der Gemeindeverwaltung |
Die mit * gekennzeichneten Veranstaltungen sind nur für Mitglieder.
Folgende weitere Veranstaltungen könnten im Jahr 2011 durchgeführt werden: Vortrag Professor Dr. Ludger Veelken zum Thema „Umgang zwischen den Generationen“
- Besuch des Mehrgenerationenwohnens in Kewelaer (26.02.2011), Einladung kommt!
- Besuch des Seniorendorfes in Meppen www.seniorenwohnpark-am-heideweg.de
- Vorstellung unseres Vereins in anderen Rekener Vereinen
- Vorstellung unseres Vereins in den Werbegemeinschaften mit praktikablen Anregungen und Vorschlägen
- Wiederbelebung des Haushilfsdienstes der Overbergschule
Jahreshauptversammlung 2011 im Seniorenheim St. Ludgerus
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung haben sich ca. 35 Vereinsmitglieder im Speiessaal des Seniorenheim St. Ludgerus eingefunden. Die Hausleitung bediente uns wieder mit Wasser und Gebäck.
„Was das Herz höher schlagen lässt“, Vortrag des Kardiologen Dr. Frank Lewe
Einen weiten Bogen schlug der Kardiologe Dr. Frank Lewe in seinem Fachvortrag „Sind Rhythmusstörungen gefährlich oder sind sie nicht gefährlich?“ am Montag, 29. November im Reken Forum.
Eingeladen hatte der Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“.Trotz des Wintereinbruchs waren fast 80 interessierte Rekener Bürger/innen der Einladung gefolgt.
Über die Ursachen von Herzstolpern, Herzrasen, Ohnmacht, ... von plötzlichem Herztod berichtete Dr. Lewe für jeden verständlich, die er mit Videoeinblendungen und Animationsbildern belegte. Er beschrieb die möglichen Untersuchungsmethoden für Herzpatienten: z. B. das Ruhe–, das Belastungs– und das Langzeit– EKG und Ultraschalluntersuchungen.
Die Herzkatheteruntersuchung ist eine Untersuchung des Herzens über einen Katheter. Je nach Untersuchungsziel werden unterschiedliche Stellen im Herzen bzw. in den Herzkranzgefäßen angesteuert und über einen Monitor sichtbar gemacht.
Ein Herzschrittmacher dient der Behandlung von Patienten mit zu langsamen Herzschlägen Das Gerät stimuliert regelmäßig den Herzmuskel mit Hilfe von elektrischen Impulsen und regt diesen so zur Kontraktion an.
Dr. Lewe bedauerte, dass tausende Menschen vorzeitig am plötzlichen Herztod versterben, weil keine flächendeckende Versorgung mit professionellen Notfall-Defibrillatoren zur Verfügung steht und auch der Umgang mit ihnen wenig bekannt ist. Das Herz beginnt zu rasen, es schlägt bis zu 300mal in der Minute, es muss chaotisch pumpen und es kommt zu einem Kreislaufzusammenbruch. Der Zeitrahmen für die Rettung ist bei einem Herzkollaps äußerst eng. Nothelfer, also auch Laien, sollten sofort mit der Herzmassage beginnen und, wenn möglich, von Mund zu Mund beatmen bis ein Defibrillator angelegt werden kann. Der Defibrillator gibt elektrische Impulse an das Herz ab und aktiviert dadurch den Herzschlag oder bringt ihn wieder in den richtigen Rhythmus.
Sehr nachdrücklich wies Dr. Lewe auf eine gesunde Lebensführung hin: kein Übergewicht und Zigarettenkonsum, viel Obst und Gemüse, eine mediterrane Küche, wenig Salz und wenig Alkohol.
Einen zweiten Vortrag wird Dr. Lewe am 13. Dezember um 19:30 Uhr ebenfalls im RekenForum zum Thema „Vorhofflimmern“ halten. Der Vortrag ist sehr speziell und wendet sich vorwiegend an Betroffene, die genauestens informiert werden möchten.
Vorstellung des Vereins "Leben im Alter in Reken e.V." auf dem Weihnachtsbasar im Haus Jakobus in Maria Veen
Spätsommerfest im Verein Leben im Alter
Etwas später als in den vergangenen Jahren trafen sich Mitglieder des Vereins und interessierte Rekener Bürger/innen zum Sommerfest im Sozialraum der Gemeindeverwaltung. Das Wetter lud nicht zum Draußen sitzen ein.
An bunt dekorierten Tischen wurden herzhafte Schnittchen, Kaffee und kalte Getränke angeboten und genossen. Die Vereinsvorsitzende Gerda-Marie Möller gab nach der Begrüßung einen Einblick in die Angebote, die Arbeit und Aufgaben des Vereins. Wie in jedem Jahr konnten auch in diesem Jahr wieder neue Mitglieder gewonnen werden.
Im Laufe des Nachmittags stellte sich ein Überraschungsbesuch ein: Ele Thomas, die gerade ihr erstes Buch "Meine Zeit mit dir" veröffentlicht hatte. Sie schildert darin im liebevollen Zwiegespräch die letzten gemeinsamen Monate mit ihrer 91jährigen Mutter, die sie in ihre Familie aufgenommen hatte. Frau Thomas berichtete von der Entstehung des Buches und verlas zur Information der Anwesenden den Klappentext.
Diese Veranstaltung des Festes konnte wieder nur gelingen, weil etliche Ehrenamtliche es vorbereiteten und durchgeführten. Auch das Aufräumen zum Schluss gelang auf diese Weise.
Mehrgenerationenwohnen im Klostergarten Kevelaer
Sechzehn Mitglieder des Vereins "Leben im Alter in Reken e.V." besuchten das Mehrgenerationenhaus "Klostergarten Kevelaer", was unter dem Motto "MITEINANDER WOHNEN UND LEBEN" geführt wird. Begrüßt und informiert wurde die Gruppe von Herrn Schwaighofer. Im Mittelpunkt der Anlage liegt die Klosterkapelle, die neben den Gottesdiensten Jung und Alt Dichterlesungen, und vieles mehr bietet. Ein U- Dreißig Gottesdienst findet großen Anklang in und um die Anlage. Die Kapelle wurde 1965 erbaut. Bewundernswert sind die bunten Fenster und das Kreuz aus Bronze, geschaffen von dem Künstler Bill Hosten.
Entstanden ist die Idee zum Mehrgenerationenwohnen, als das Seniorenheim der Caritas in Weeze überaltert war. Die Clemensschwestern in Kevelaer boten ihr weitläufiges schönes Gelände (27000 m") dafür an.
"Was brauchen die Menschen vor Ort?" diese Frage stand und steht immer im Vordergrund bei allen Planungen. . Gebaut werden die Häuser von Investoren, die Caritas Gesellschaft ist Generalmieter.
Es wurde und wird stufenlos erreichbarer Wohnraum geschaffen für Menschen, die das benötigen oder für die, die in einem Wohnumfeld leben möchten, wo Nachbarschaftshilfe und Solidarität aller Generationen das Zusammenleben bestimmen. Menschen jeden Alters wohnen und leben in Einfamilienhäusern, Miet- und Eigentumswohnungen, in einem Seniorenhaus und speziellen Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz oder Behinderungen. Das Mehrgenerationenhaus bzw. Nachbarschaftshaus in der Mitte neben der Kapelle ist Treffpunkt und Drehscheibe für Nachbarschaftshilfe. Jeder kann sich hier nach seinen Möglichkeiten einbringen. Im Nachbarschaftshaus, welches sich zurzeit im Umbau befindet, werden Talente zwischen den Generationen ausgetauscht und weitergegeben. Neben speziellen Angeboten für bestimmte Altersgruppen gibt es auch solche, die sich bewusst an Menschen aller Generationen richten. Während der Umbauphase werden Hotelzimmer geschaffen und eingerichtet. Hier und in der Küche werden auch Behinderte Beschäftigung finden. Das eingegliederte CafÃ?© wird ehrenamtlich bewirtschaftet.
Ein Sinnesgarten dient den Bewohnern nicht nur zu Erholung und Spaziergängen sondern auch zur Erfahrung der Natur mit allen Sinnen. Die hochgelegten Beete hier werden von ihnen gestaltet, gepflegt und bewirtschaftet. Selbst übrigen Gartenanlagen werden von den Anwohnern in Stand gehalten.
Nach dem Besuch im Klostergarten Kevelaer besuchte die Gruppe die Muttergottes in der Gnadenkapelle, die Basilika "Aufnahme Mariens in den Himmel" und die russischorthodoxe Kirche. Im Wallfahrtsjahr ist die Gnadenkapelle Ziel zahlreicher Pilger/innen und in der Basilika finden täglich mehrere große Pilgergottesdienste statt.
Weitergehende Informationen zum Klostergarten Kevelaer findet man im Internet unter:
http://www.caritasgesellschaft.de
Hier klickt man Seniorenhäuser, Clemenshaus Kevelaer an.
Computer-Kurs für Seniorinnen und Senioren
Das Katholische Bildungswerk Kreis Borken bietet einen Computer-Kurs für Seniorinnen und Senioren in Reken an. Angeregt wurde die Schulung vom Verein "Leben im Alter in Reken e.V." . An diesem Kurs sollen nur diejenigen teilnehmen, die keine Computervorkenntnisse mitbringen, damit die Ausgangsvoraussetzungen für alle Teilnehmer/innen gleich sind. Ein bestimmtes Alter ist nicht vorgeschrieben.
Die erste Veranstaltung ist am 08.09.2010 im Computerraum der Overbergschule und beginnt um 16.15 Uhr und nicht, wie im Programmheft angekündigt, um 17 Uhr.
Fahrt nach Kevelaer zum Besuch des Mehrgenerationenhauses am 10.09.2010
Die Kosten für die Fahrt betragen ca. 16 ââ??¬, das Mittagessen in einem Lokal zahlt jeder selbst.
Abfahrt vom Rathausplatz | 9.00 Uhr |
Besichtigung des Hauses | 11.30 Uhr |
Mittagspause mit Mittagessen | Ca. 1 �½ Stdn |
Spaziergang durch den Wallfahrtsort |
|
Abfahrt | 16.30 Uhr |
Ankunft in Reken | 17.30 Uhr |
Sommer-, in diesem Jahr ehr Herbstfest im Innenhof der Gemeindeverwaltung
Eingeladen sind alle Mitglieder und Rekener Bürger, die uns kennenlernen wollen. Es werden Kaffee, Schnittchen und kalte Getränke angeboten.
Das Vorbereitungsteam trifft sich morgens um 10.30 Uhr im Innenhof. Helfer/innen melden sich bitte vorher bei Edeltraud (4435), Felicitas (2988) oder Gerda (2246)
Datum: 17.09.2010
Beginn: 16 Uhr
Ende: gegen 18 Uhr
Leben im Alter in Reken beim Pfarrfest St. Heinrich
Zur besseren Präsentation in der Öffentlichkeit hat der Verein "Leben im Alter In Reken e.V." Bildtafeln erstellen lassen, auf denen Aufgaben, Ziele, Angebote und Ansprechpartner/innen dargestellt sind. Außerdem zeigen sie Veranstaltungen, Themen von Vorträgen und Fortbildungen des laufenden Jahres.
Mit diesen Tafeln konnten die Vereinsmitglieder beim Pfarrfest gut ihre Tätigkeiten vermitteln. Zahlreiche Besucher/innen suchten den Kontakt und stellten vielfältige Fragen.
Ein kleiner Gag fand guten Anklang: Vereinsmitglieder hatten Fähnchen gebastelt. Auf der einen Seite stand:
"Leben im Alter In Reken e.V." auf der anderen 


......kann so schön sein!
Diese Bildtafeln und auch eine entsprechende Power Point Präsentation kann in Zukunft in allen Vereinen und Institutionen gezeigt werden, die Interesse daran haben.
Info-Stand des Vereins ââ?¬Å¾Leben im Alter in Reken e.V.ââ?¬Å? beim Pfarrfest St. Heinrich
Nach der gründlichen Renovierung wird die Pfarrkirche St. Heinrich am 18.07.2010 um 10 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst wieder eröffnet. Anschließend findet von 11 - 17 Uhr das Pfarrfest mit vielen Aktivitäten und Attraktionen statt.
Der Verein "Leben im Alter in Reken e.V." ist hier auch mit einem Info-Stand vertreten, um Interessierte über die Vereinsarbeit zu informieren. Der Stand ist auf dem Parkplatz vor der großen Turnhalle. Er wird abwechselnd von verschiedenen Vereinsmitgliedern betreut.
Verein Leben im Alter in Reken e.V. besucht das Seniorenheim St. Ludgerus
Der Verein "Leben im Alter in Reken e.V." folgt der Einladung des Leiters der Einrichtung, Manfred Lehmkuhl, und besucht das Seniorenheim St. Ludgerus in Groß Reken. Der Pflegedienstleiter Manfred Uhlenbruch, auch Mitglied in Unserem Verein, hat dieses Treffen organisiert.
Die Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr.
Im Anschluss treffen sich im Vereinsbüro noch die Mitglieder, die unseren Info-Stand beim Pfarrfest aufbauen, betreuen und abbauen, um die letzten organisatorischen Fragen zu besprechen.
Vorankündigung: Besuch eines Mehrgenerationenhauses in Kevelaer
Interessierte Vereinsmitglieder fahren gemeinsam mit dem Bus zu einem Mehrgenerationenhaus in Kevelaer.
Datum | 10.09.2010 |
Abfahrt | 9 Uhr vom Rathausplatz |
Ankunft | 11.30 Uhr |
Rückkehr | Ca. 17 Uhr am Rathausplatz |
Nach dem Besuch des Hauses bleibt genügend Zeit, zum Essen einzukehren und sich in Kevelaer umzuschauen. Unten lesen Sie eine kurze Information zum Haus, was wir besuchen werden.
Referat: Frauen im Alten Testament, Pfarrer Dr. Dirk Fleischer

- Pastor Dr. Dirk Fleischer und einige Zuhörerinnen
Stammtisch "Leben im Alter in Reken e.V."

Von H. van Loon
Immer wieder ist es schön zu sehen, wie gut der Stammtisch des Vereins
"Leben im Alter in Reken e.V." angenommen wird.
Am ersten Mittwoch eines jeden Monats findet er von 18:oo bis 20:00 Uhr im Hotel Schmelting in Groß-Reken statt.
An Gesprächsstoff fehlt es nie.
Alles, was interessiert, große und kleine Probleme des Alltags, allgemeine oder welche, die einen persönlich betreffen, werden erörtert, gerade so, wie es sich ergibt.
Auch innerhalb der Gruppe haben sich Personen zusammen gefunden, die besondere Interessen haben.
Vielfalt ist garantiert.
Vorstellung des Vereins "Leben im Alter in Reken e.V."

Der Verein Leben im Alter in Reken e.V. hat ein Beratungsbüro in der Rekener Gemeindeverwaltung unterhalb des RekenForums. Der Eingang ist im Innenhof gegenüber der Polizeistation. Zwischen der Rathausturnhalle und dem Verwaltungsgebäude gibt es Wegweiser.
Die Sprechzeiten des Vereins für Ratsuchende:
Montags: 15 bis 17 Uhr
Donnerstags: 9 bis 11 Uhr
Unsere Aufgaben:
- Anregungen zur Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen und deren Angehörige
- Einflussnahme auf den gesellschaftlichen Diskussionsprozess
- Veranstaltung von Fachvorträgen und Themenabenden
Unsere Ziele:
- Hilfe zur Selbsthilfe zu möglichst langem selbstbestimmten Leben zuhause
- Ermutigung zur ehrenamtlichen Arbeit für den Zusammenhalt unserer Gesllschaft
- Zusammenarbeit mit Kreis und Gemeinde, den Fachdiensten, den Wohlfahrtsverbänden und den Vereinen
- Dialog zwischen den Generationen
Unsere Angebote:
- Informationen über Angebote für Seniorinnen und Senioren in den Bereichen Freizeit, Hilfen im Alltag und Gesundheit
- Beratung rund um die häusliche Pflege
- Austausch von Erfahrungen und Fertigkeiten zwischen den Generationen
- Hilfen beim Ausfüllen von Formularen
- Beratung zuhause in äußerst dringenden Fällen

Von links nach rechts sieht man: Felicitas Trouw (Schriftführerin), Dr. Mariele Averkamp (stellvertr. Schriftführerin), Gerda-Marie Möller (Vorsitzende) Birgit Sander (Vorsitzende), Christine Stuke (Beisitzerin), Ida Schimkowiak (Schatzmeisterin), Ingrid Sauerbaum, Adele Iffert, Hildegard van Loon (Beisitzerinnen), Manfred Uhlenbruch (Medienwart), Gertrud Hölker und Günter Strotmann (BeisitzerIn), Günter Diekel (stellvertr. Schatzmeister)












































































































































